Das Ausreiten bei Dämmerung oder sogar in der Nacht ist eine tolle Übung für die Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Durch die eingeschränkte Sicht muss der Reiter sich vollends auf die Trittsicherheit seines Pferdes verlassen und kann sich dabei ganz auf seinen Sitz und die Bewegungen des Pferdes konzentrieren.
Der Gesetzgeber schreibt dazu vor, dass in der Dämmerung und bei Dunkelheit die Reiter, Führer von Pferden und das Gespann wenigstens auf der dem Verkehr zugewandten Seite eine von vorne und hinten sichtbare gelbe Beleuchtung tragen müssen. Das Pferd ist zudem mit rückstrahlenden Gamaschen auszurüsten. Bei Reiterkolonnen muss wenigstens links, vorne und hinten, ein gelbes Licht verwendet werden. Dies ist das absolute Mindestmass – grundsätzlich gilt, je mehr desto besser!
Mit ausreichender Ausrüstung steht einem entspannten und unbekümmerten Ausritt nichts im Wege.